MISEREOR Fastenaktion 2014 – Schwerpunkt Uganda

Quelle: http://www.misereor.de/dvd_fastenaktion/Hintergrundinformationen/2014/Uganda.html

In den MISEREOR-Projekten werden die Selbsthilfepotentiale der Menschen nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe geweckt. Wie dies wirkungsvoll geschieht, zeigen beispielhaft MISEREOR-Projekte im afrikanischen Uganda. Hier lernen Bauern eine dem Klimawandel angepasste Landwirtschaft, die das Überleben ihrer Familien sichert. Neue Anbaumethoden, die Weiterverarbeitung von Obst und Gemüse und die Vermarktung der eigenen Erzeugnisse – all dies sind Projekte der Hoffnung, die zeigen, dass es möglich ist, Hunger zu vermeiden und Hungerkrisen zu bewältigen.

Die leuchtenden Augen der Menschen in der Diözese Kotido sprechen für den Erfolg der Arbeit: „Sich genügend und ausgewogen ernähren zu können, ist wunderschön und macht glücklich!“ Und auch ein Partner in Kampala sagt mit Recht selbstbewusst: „I have the nature in my heart and we are the food basket for the country!“ – „Ich habe die Natur im Herzen, und wir sind die Kornkammer für das Land!“

Weitere Informationen gibt es hier: http://www.misereor.de/dvd_fastenaktion/Hintergrundinformationen/2014/Uganda.html

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Secondary Schule in Obi benötigt weiter Ihre Unterstützung

Unsere Freunde in Obi (Details zu Obi findet Ihr hier) bitten um Unterstützung bei der besseren Ausrüstung des Labors und der Einrichtung einer Schulbücherei. Der jetzige Zustand hält die Schüler vom Lesen ab, verhindert Lernen in anderen Disziplinen und behindert den ganzen Lernprozess.

Der Unterricht erfolgt bisher durch einige Eltern, Lehrer der Schule und den Gemeindepfarrer. Für eine nachhaltige Schulbildung muss jedoch mehr getan werden.

Auch in der Secondary School wurden die Bauarbeiten für die Klassenräume durch die motivierte Gemeinde unternommen.

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Der Staat hat die Sartori Memorial High School anerkannt. Sie wird aber nicht unterstützt. Sie lebt also bis heute genau wie die Mount Wati Primary Schule von den Schulgeldern (das gilt auch für die Bezahlung der Lehrer).

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Die Schule benötigt daher Unterstützung – zum Beispiel durch Schulpatenschaften und Spenden, um die Ausstattung weiter zu verbessern. Informationen zu „Helfen, Spenden und Partnerschaft“ gibt es hier.

Neuigkeiten aus unserer Partner Kolping-Familie In der Gemeinde Vurra

Kindergarten in Vurra (Blessed Adolph Kolping Nursery School)

Die Gemeinde träumte seit 1998 von der Errichtung eines Kindergartens. Der Pfarrer der Gemeinde  Fr. Celestino Onzima war 2002 mehrere Wochen Gast bei uns in Garbeck und informierte sich über Einzelheiten. Unter seinem Nachfolger wurde dann ein Kindergarten im Januar 2011 mit 75 Kindern eröffnet. Im Mai 2012 konnten schon 106 Kinder betreut werden. Die erste Gruppe der Kinder, die 2011 aufgenommen wurden, wurden Ende November 2013 feierlich von der ganzen Gemeinde mit einem Fest verabschiedet. Der jetzige Pfarrer schrieb uns bei der Ankündigung des Festes, dass die Nursery School ein wichtiger Weg zur Förderung („Marketing“) der Schulbildung ist.

Jetzt (20.Februar 2014) erhielten wir Bilder der „Graduation“ / feierlichen Verabschiedung des Jahrgangs 2011

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Anmerkung:

T-Shirt „EDUCATION IS LIGHT” des Kindergarten in Vurra:

Grundsätzlich ist in Uganda (früher englische Kolonie) wie in England Schulkleidung Pflicht. Das hat mehrere gute Gründe: Stolz der Kinder auf die Schule, das Dazugehören, Stolz der Eltern: „wir leisten uns die Ausbildung unserer Kinder“, keine Unterschiede zwischen den Schülern durch den Wunsch nach besonderen „Klamotten“. Grundsätzlich legt man in Uganda trotz des ständigen Mangels an Bargeld viel Wert auf saubere und farbenfrohe Kleidung. Das ist wie in vielen Ländern der Dritten-Welt eine Frage der Selbstachtung. T-Shirts, Jeans und weiße Hemden werden wie inzwischen in der ganzen Welt gern getragen. Daneben finden wir selbst hergestellte Kleidung aus den farbenfrohen einheimischen Stoffen