Ugandakreis

Der aus Uganda stammende Priester Cosmas Alule, der sich in Frankfurt auf die Dissertation vorbereitete, kam 1998 und in den folgenden Jahren in die Gemeinde Hl. Drei Könige Garbeck, um in den Semesterferien Vertretung in der Seelsorge zu übernehmen. Die in dieser Zeit geknüpften Kontakte und Freundschaften blieben auch nach seiner Rückkehr in die Heimat erhalten. Er nutzt seitdem regelmäßig seinen Urlaub, um Garbeck und inzwischen den gesamten Pastoralverbund Balve-Hönnetal zu besuchen. Seit 2007 ist Msgr. Alule Rektor des Priesterseminars Alokolum bei Gulu.

Im Jahr 2002 begann Dr. Cosmas Alule  zusammen mit einigen Mitbrüdern den Aufbau der Kolpingarbeit in der Diözese Arua. Begonnen wurde mit der Gründung einer Kolpingsfamilie in der Gemeinde Vurra. Zu ihr begann die Kolpingsfamilie Garbeck eine Partnerschaft. Die Kontaktpflege übernahmen Ina und Theo Steffens und Franz-Josef Stein. Sie suchten sich weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. So entstand der Ugandakreis der Kolpingsfamilie Garbeck.

Viele Gespräche und ein erster Besuch in Uganda führten zu der Erkenntnis, dass die Kolpingsfamilien und  die Kirche in der Region Unterstützung benötigten. Das Bistum an der Grenze zur Republik Kongo gehört zu den strukturschwachen Gebieten im Norden Ugandas, das mehr als 20 Jahre Bürgerkrieg erdulden musste.

So kam es zu vielfältigem Engagement, zu zahlreichen persönlichen Begegnungen und zur Realisierung mehrerer Projekte. Die Unterstützung mit Geld- und Sachspenden beschränkte sich nicht allein auf Vurra. Unter „Projekte“ sind die größeren Aktionen beschrieben. Im Jahr 2005 nahmen acht Junge Menschen aus der Diözese Arua am Weltjugendtag in Köln teil und verbrachten in Verbindung damit einige Wochen in Garbeck.

Heute engagieren sich im Ugandakreis  zwölf Personen. Sie erfahren Unterstützung nicht nur in der eigenen Kolpingsfamilie, sondern in der Pfarrei, im Pastoralverbund Balve-Hönnetal und darüber hinaus.

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